Ist der Artikel lieferbar?
Artikelnummer, Menge und Wunschtermin werden erfasst; die Verfügbarkeit kommt aus der Warenwirtschaft, nicht aus einer Textvorlage.
Branche · B2B-Handel
Im Großhandel fragt ein Kunde nicht nur nach einem Artikel. Oft hängen Antwort und Preis von Konto, Menge, Termin und Vereinbarung ab.
Kurz gesagtFür den B2B-Handel eignet sich zuerst die strukturierte Aufnahme von Artikel, Menge, Lieferort und Termin. Verfügbarkeit oder Preis dürfen erst genannt werden, wenn Warenwirtschaft und Kundenkonditionen geprüft sind.
Diese B2B-Fälle sind mögliche Abläufe. Eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft oder ein bestehendes Projekt wird damit nicht behauptet.
Artikelnummer, Menge und Kundenkonto müssen zusammenpassen. Bei kundenspezifischen Konditionen braucht jede Auskunft eine verlässliche Zuordnung.
Artikelnummer, Menge und Wunschtermin werden erfasst; die Verfügbarkeit kommt aus der Warenwirtschaft, nicht aus einer Textvorlage.
Kundenspezifische Preise, Staffelregeln und Rabatte verlangen einen eindeutigen Kundenbezug und freigegebene Daten.
Der digitale Mitarbeiter kann fehlende Angaben nachfragen und einen Entwurf vorbereiten. Verbindliche Konditionen gibt Ihr Vertrieb frei.
Typischer Prüfablauf aus der Praxis, anonymisiert: Ein Betrieb fragt per Mail nach einer bestimmten Stückzahl, Lieferung an eine Baustelle und einem Wunschtermin.
Eine Produktgruppe und einen Eingangskanal wählen. Der digitale Mitarbeiter sammelt fehlende Angaben und erstellt einen internen Entwurf; Preise und Lieferzusagen veröffentlicht allein der Vertrieb.
Vergleichen Sie anonymisierte Anfragen: Sind Artikel und Konto eindeutig, sind die Daten aktuell, und erkennt der Vertrieb offene Punkte sofort? Ohne belastbare Kundenzuordnung bleibt der Pilot bei allgemeiner Vorqualifizierung.
Sind Artikel, Kunde oder Konditionen einer Anfrage unklar, wird nichts vorbereitet. Preise, Rabatte und Lieferzusagen gehen immer an den Vertrieb. Häufen sich Rückfragen, pausiert der Pilot, bis die Stammdaten stimmen.
Aktuelle ERP- oder Warenwirtschaftsdaten. Klare Zuordnung von Kundenkonto und Konditionen.
Ohne bestätigte Identität darf ein Agent keine individuellen Preise oder Vertragsdetails offenlegen. Verbindliche Angebote bleiben bei der zuständigen Person.
Ja, wenn die Anfragen etwa per E-Mail oder Formular kommen und die nötigen Daten aus einem zugänglichen System stammen. Ob die konkrete Anbindung möglich ist, prüfen wir zuerst.
Nur nach sicherer Zuordnung zum Kundenkonto und mit den von Ihnen freigegebenen Rechten.
Eine Angebotsanfrage vollständig erfassen und für den Vertrieb vorbereiten, bevor automatische Preisantworten betrachtet werden.
Im B2B-Handel beginnt der Tag selten mit einer einzigen großen Aufgabe. Er beginnt mit einem Posteingang, in dem Bestellwünsche, Rückfragen zu Lieferzeiten, Preisanfragen, Reklamationen und Angebotsbitten durcheinanderliegen. Jede Nachricht sieht aus wie eine Kleinigkeit. Zusammen binden sie die Zeit der Menschen, die eigentlich Kunden betreuen und Sortimente pflegen sollen.
Hinzu kommt, dass Geschäftskunden andere Erwartungen haben als Endverbraucher. Sie bestellen nach Artikelnummern, verhandeln Konditionen, haben eigene Rahmenverträge und erwarten, dass der Innendienst ihren Stand kennt. Eine Antwort, die nur freundlich ist, hilft nicht. Sie muss stimmen: zur Kundennummer, zur vereinbarten Preisstaffel, zur tatsächlichen Verfügbarkeit.
Genau an dieser Stelle setzt ein digitaler Mitarbeiter an. Er soll nicht den Verkauf übernehmen, sondern die Vorarbeit: die Anfrage lesen, Kunde und Artikel zuordnen, fehlende Angaben erfragen und dem Innendienst einen Vorgang hinlegen, der sich in einem Blick prüfen lässt. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie das aussehen kann und wo die Grenze liegt.
Die Beschreibungen zeigen mögliche Abläufe. Welche davon zu Ihrem Betrieb passen, hängt von Systemen, Datenqualität und Ihren Freigaben ab.
Ein Kunde schreibt, er brauche die Schrauben vom letzten Mal in etwas länger. Der Agent sucht in der Bestellhistorie des Kunden nach passenden Artikeln, legt zwei bis drei Kandidaten mit Artikelnummer vor und markiert, was unklar bleibt. Der Innendienst bestätigt den richtigen Treffer, statt zu suchen.
Die Frage nach dem Liefertermin ist oft die häufigste. Ein Agent kann Bestand und Wiederbeschaffungszeit aus dem Warenwirtschaftssystem lesen und die Antwort vorbereiten. Zusagen, die an Teillieferungen, Sperrbestände oder Streckengeschäft hängen, bleiben ausdrücklich beim Vertrieb.
Welche Konditionen gelten, hängt vom Kunden ab. Der Agent liest die hinterlegte Preisliste und weist aus, welche Staffel gewählt wurde. Abweichende Rabatte, Sonderpreise und Verhandlungen entscheidet der Vertrieb. Ohne eindeutige Preisquelle schlägt der Agent keinen Preis vor.
Aus der Anfrage entsteht ein strukturierter Entwurf mit Positionen, Mengen und offenen Punkten. Das Dokument verlässt das Haus erst, wenn ein Mensch es freigibt. Ein vorbereiteter Entwurf spart Tippen und Suchen, nicht die Verantwortung.
Der Agent erkennt, ob es um Transportschaden, Falschlieferung oder Qualitätsmangel geht, sammelt Lieferschein, Bilder und Chargenangaben und übergibt gebündelt. Entscheidungen über Gutschrift oder Ersatz bleiben beim Team.
Fragen zu Rechnungsbeträgen oder Zahlungszielen lassen sich anhand des Belegs beantworten, wenn die Rechnung eindeutig zuordenbar ist. Mahnungen und Kulanzentscheidungen gehören nicht in den Aufgabenbereich des Agenten.
Ein vorbereiteter Vorgang ist nur dann hilfreich, wenn er sich in Sekunden prüfen lässt. Dafür haben sich einige Merkmale bewährt.
Oben steht, wer anfragt und was gewünscht ist. Wer den Vorgang öffnet, soll nicht lesen müssen, um zu verstehen.
Jede Angabe nennt ihre Quelle: Artikel aus der Bestellhistorie, Preis aus der Staffel, Bestand mit Zeitstempel. So lässt sich prüfen, ohne neu zu suchen.
Was nicht geklärt werden konnte, steht deutlich da: fehlende Menge, unklare Lieferadresse, widersprüchliche Preisangabe.
Der digitale Mitarbeiter schlägt vor, was als Nächstes passieren sollte: Rückfrage, Angebot, Übergabe an den Einkauf. Der Mensch entscheidet, ob er folgt.
Ein digitaler Mitarbeiter ist keine einmalige Einrichtung. Er wird im Betrieb besser, wenn Rückmeldungen zurückfließen.
Wer einen Entwurf korrigiert, markiert den Grund. Aus wiederkehrenden Gründen entstehen neue Regeln.
Welche Fälle gibt der Agent häufig ab, und warum? Häufig steckt dahinter eine Datenlücke, die sich schließen lässt.
Neue Artikel, geänderte Preise, neue Konditionen: Wenn die Quelle sich ändert, muss der Agent es wissen. Wir legen mit Ihnen fest, wer das auslöst.
Im Großhandel gelten für viele Kunden individuelle Konditionen. Das macht Auskünfte fehleranfällig.
Der Agent ordnet die Anfrage dem Kunden zu und nennt nur Konditionen, die im System hinterlegt und freigegeben sind. Gibt es Abweichungen vom Rahmenvertrag, geht der Fall an den Innendienst.
Fragen zu Staffelpreisen und Mindestabnahmen beantwortet er aus den Preislisten. Verhandlungen führt er nicht.
Er nennt Gültigkeitsdauer und Bedingungen eines Angebots und weist auf die Annahmefrist hin.
Individuelle Verpackungen, Lieferfenster oder Kennzeichnungen werden aufgenommen und an den Vertrieb gegeben.
Geschäftskunden erwarten Verlässlichkeit. Fehler kosten Zeit in der Produktion des Kunden.
Der Agent nennt den Stand aus dem System und leitet Verzögerungen an die Disposition. Neue Termine bestätigt nur sie.
Fragen zu offenen Positionen werden dem Auftrag zugeordnet. Der digitale Mitarbeiter erklärt, was bereits geliefert wurde und was noch aussteht, soweit die Daten das hergeben.
Retourenwünsche erfasst er mit Beleg und Grund. Die Prüfung und Entscheidung trifft der Innendienst.
Im Großhandel arbeiten Außendienst und Innendienst eng zusammen. Informationen müssen schnell hin und her laufen.
Notizen aus Kundenbesuchen enthalten Wünsche und Absprachen. Der Agent ordnet sie dem Kunden zu und macht sie für den Innendienst sichtbar. Dort weiß man dann, was zugesagt wurde, bevor die Anfrage eintrifft.
Der Außendienst fragt nach Preisen, Verfügbarkeiten und Lieferterminen. Der digitale Mitarbeiter beantwortet Standardfragen aus den Daten und gibt Sonderfälle an den Innendienst. Wartezeit beim Kunden vor Ort sinkt.
Neue Kunden brauchen Stammdaten, Bonitätsprüfung und Konditionen. Der digitale Mitarbeiter sammelt die Angaben vollständig und übergibt sie an die zuständigen Stellen, die prüfen und anlegen.
Wer Anfragen strukturiert aufnimmt, gewinnt nebenbei Zahlen, die sonst mühsam gesammelt werden müssten.
Der Vertrieb erkennt, ob Preisanfragen, Lieferstatus oder Reklamationen überwiegen, und kann Personal und Schulung danach ausrichten. Das ist ein Nebenprodukt der geordneten Aufnahme, kein zusätzlicher Bericht.
Bleiben bestimmte Vorgänge lange offen, zeigt das, wo Zuständigkeiten unklar sind oder Unterlagen fehlen. Die Teamleitung kann gezielt eingreifen.
Wiederkehrende Sonderwünsche sind ein Hinweis auf Chancen im Sortiment oder bei Verpackungen. Der Vertrieb kann sie prüfen und entscheiden.
Typischer Ablauf aus der Praxis, anonymisiert.
Der Gewinn liegt nicht in einer schnelleren Antwort um jeden Preis, sondern darin, dass der Innendienst nur noch entscheidet und nicht mehr recherchiert.
Typischer Ablauf aus der Praxis, anonymisiert.
Der Aufwand verschiebt sich von Sammeln zu Entscheiden. Das fühlt sich im Alltag deutlich anders an.
Ein Agent verändert Rollen, er ersetzt sie nicht. Eine klare Aufteilung verhindert Reibung.
Prüft Entwürfe, bestätigt Preise und Termine, kümmert sich um Sonderfälle und Kundenbeziehung.
Bekommt vorbereitete Kundenhistorien und offene Punkte vor Terminen, statt sie selbst zu suchen.
Pflegen Bestand und Wiederbeschaffungszeiten, damit Antworten stimmen. Gute Daten sind hier der Hebel.
Legt Freigaben, Preisgrenzen und Eskalationsregeln fest und sieht, wo der Agent übergibt.
Je klarer diese Quellen sind, desto verlässlicher wird der Ablauf. Fehlt eine, bleibt der betroffene Schritt beim Menschen.
| System oder Quelle | Wofür sie gebraucht wird | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Warenwirtschaft | Artikel, Bestand, Lieferzeiten | Bestandsdaten müssen aktuell sein, sonst entstehen falsche Zusagen |
| Kundenstamm und CRM | Kundennummer, Ansprechpartner, Historie | Doppelte Einträge und alte Ansprechpartner verfälschen die Zuordnung |
| Preislisten und Rahmenverträge | Staffeln, Sonderkonditionen | Es braucht eine verbindliche Preisquelle, keine verstreuten Excel-Dateien |
| Posteingang | Anfragen und Anhänge | Anhänge mit Bestelllisten müssen lesbar und eindeutig sein |
| Lieferscheine und Rechnungen | Belege zu Reklamationen und Zahlungsfragen | Zuordnung zur Bestellung muss nachvollziehbar sein |
Kein System arbeitet fehlerfrei. Entscheidend ist, dass Fehler früh auffallen.
| Fehlerbild | Mögliche Ursache | Gegenmaßnahme |
|---|---|---|
| Falscher Artikel vorgeschlagen | Mehrdeutige Bezeichnung, ähnliche Artikelnummern | Mehrere Kandidaten zeigen, Bestätigung durch den Innendienst |
| Veralteter Bestand | Verzögerte Synchronisation | Zeitstempel anzeigen, bei Alter über Schwelle übergeben |
| Falsche Preisstaffel | Preisliste mit Lücken | Preisquelle prüfen, ohne Quelle keinen Preis nennen |
| Anfrage falsch eingeordnet | Mischanfrage aus mehreren Anliegen | Anliegen trennen, bei Unsicherheit an Mensch |
| Doppelte Bearbeitung | Mehrere Mitarbeiter, kein Status | Vorgang sperren oder Bearbeiter anzeigen |
Der digitale Mitarbeiter bereitet vor und kennzeichnet Unsicherheit. Er entscheidet nichts, was Ihrem Unternehmen oder Ihren Kunden schaden könnte, wenn es falsch wäre.
Auch im B2B fallen personenbezogene Daten an: Namen und Kontaktdaten von Ansprechpartnern, Lieferadressen von Einzelpersonen, Bestellhistorien mit Bezug zu Personen. Verarbeitet ein Dienstleister diese Daten in Ihrem Auftrag, braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Wir schließen ihn vor dem Projekt ab und legen fest, welche Daten ein Agent sehen darf.
Preise, Rahmenverträge und Konditionen sind Geschäftsgeheimnisse Ihrer Kunden und Ihrer selbst. Wir behandeln sie entsprechend: Zugriff nur auf das Nötige, Protokoll der Abrufe, keine Weitergabe an Dritte. Eine Pflicht zur Verschwiegenheit wie bei Rechtsanwälten besteht im Handel nicht, vertraglich lässt sie sich aber vereinbaren.
Eine Vereinbarung über Konditionen für einen längeren Zeitraum, aus der einzelne Abrufe erfolgen.
Der Preis hängt von der Bestellmenge ab. Ohne verbindliche Staffel darf kein Preis ausgegeben werden.
Die Ware geht direkt vom Lieferanten zum Kunden. Lieferzeiten hängen dann von Dritten ab.
Das Team, das Anfragen, Angebote und Aufträge im Büro bearbeitet.
Das System, das Artikel, Bestand, Aufträge und Belege führt.
Wer im Vertrieb arbeitet, hat berechtigte Fragen. Hier kurze, ehrliche Antworten.
Das bleibt so. Der digitale Mitarbeiter bereitet vor und nimmt Routine ab. Beziehung und Verhandlung bleiben bei Ihnen, und der Weg zum Menschen ist immer offen.
Dann zeigt der Pilot genau das. Oft ist die Bereinigung von Artikelstamm und Preislisten schon ein Gewinn, unabhängig vom Agenten.
Deshalb gibt es Freigaben und Übergaben. Der Agent wird in kleinen Schritten eingeführt und an echten Fällen getestet.
Das ist ein guter Ausgangspunkt. Der digitale Mitarbeiter arbeitet mit, nicht an Ihrem System vorbei.
Ein Pilot ist klein, begrenzt und messbar. Er ersetzt keine Prozesslandschaft, er prüft eine Annahme.
Zeitrahmen und Aufwand legen wir nach der Analyse mit Ihnen fest. Feste Einsparungen versprechen wir vorab nicht.
Zehn Punkte, die Sie schon vorab klären können. Sie müssen nicht alle beantworten können.
Wir legen diese Messpunkte vor dem Start fest. Dann besteht nach dem Test kein Streit darüber, was gemeint war.
Das prüfen wir im technischen Check. Entscheidend ist, ob sich Artikel- und Bestandsdaten lesend und sauber abrufen lassen. Fehlt eine Schnittstelle, gibt es oft Zwischenwege wie regelmäßige Exporte.
Er kann Entwürfe vorbereiten. Das endgültige Anlegen ist ein Schritt mit Wirkung und braucht Ihre Freigabe, mindestens in der Anfangsphase.
Sonderpreise, die nicht in einer verbindlichen Quelle stehen, gibt der Agent nicht aus. Er übergibt an den Vertrieb mit dem Hinweis, dass keine Preisquelle gefunden wurde.
Schreibt ein System direkt mit Personen, ist ein Hinweis nach Art. 50 der KI-Verordnung einzuplanen, außer es ist offensichtlich. Bereitet der Agent nur intern vor und ein Mensch sendet, ist die Lage anders. Wir klären das vor dem Start.
Bei geringem Volumen oft nicht. Der Entlastungs-Check zeigt einen Planwert anhand Ihrer Zahlen. Wenn er klein ausfällt, sagen wir das.
Die Zusammenfassungen sind sinngemäß; maßgeblich sind die verlinkten Originaltexte. Das ist ein allgemeiner Überblick zu Ihrem Umfeld, keine Rechtsberatung und keine Aussage zu Ihrem Einzelfall.